Copyright / Nachdruckrechte (Fassung vom 3. März 2005)

Da in Deutschland nach Möglichkeit alles geregelt werden muß, komme auch ich nicht darum herum, diesen Punkt eindeutig zu regeln. Wer immer etwas von dieser Seite bezieht oder kopiert, ist ab 1. Januar 2005 rechtlich daran gebunden. Für meine Ideen vergebe ich Rechte in vier Stufen, entsprechend der beruflichen Situation des Kopierenden.

Diese Regelungen gelten für Nachdrucke und Auszüge in jeder Form. Zu den Selbstverständlichkeiten gehört hierbei, daß der Text im unveränderten Original verwendet werden muß. Meine Texte kommentieren, ja, gerne, aber meine Texte manipulieren - NEIN DANKE!

Bevor mich jemand der Paranoia verdächtigt: In anständigeren Zeiten hätte es solcher Regelungen nicht bedurft, da es die guten Sitten erfordert hätten, den Ideengeber entsprechend zu würdigen. Da heute jedoch Anstand und Rechtschaffenheit zu Fremdworten geworden sind, treffe ich diese Regelungen lieber jetzt, als im Nachhinein der Betrogene zu sein. Meine Seite wird kostenlos angeboten, sie dient der Unterhaltung und der Information der Leser. Sollte jemand jedoch aus dieser Seite und dem hier veröffentlichten Material Profit erzielen, so erwarte ich eine angemessene Beteiligung.

1. Privatpersonen

Privatpersonen im Sinne dieses Copyrights sind jegliche natürliche und juristische Personen, die nicht gewerbsmäßig publizistisch tätig sind. Wenn also ein Autohändler in seinem Werbeprospekt den "Pranger" oder den "Tageskommentar" zitiert, dann ist er im Sinne dieser Regelung eine Privatperson.

Privatpersonen dürfen diese Texte kostenlos wiedergeben, falls sie mit Quellenangabe und - im Internet - mit einem Link auf die Original-Seite versehen sind. Alternativ ist auch ein Link auf die Homepage
(
http://www.michaelwinkler.de)

oder die Inhaltsangabe des Prangers
(
http://www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html)

bzw. den Tageskommentar
(
http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html)

zulässig.

2. Publizisten

Zeitungen, Zeitschriften und Verlage, die ihre Publikationen mit meinen Ideen aufwerten wollen, also damit Geld verdienen, müssen sich vorher mit mir in Verbindung setzen und eine angemessene Vergütung aushandeln. Die Vergütung richtet sich nach der Auflagenzahl der Zeitung. Natürlich kostet es die BILD-Zeitung mehr als den Mittelmietrachinger Dorfboten. Ehe jemand auf den falschen Gedanken kommt: Ja, es wäre für mich eine Ehre, in einer Zeitung abgedruckt zu werden. Aber da meine Hausbank nicht bereit ist, mein überzogenes Konto mit "Ehre" auszugleichen, sollte auch ein wenig Geld fließen.

Ein Zitat bis zu einer Größenordnung von 100 Worten ist kostenlos, soweit es korrekt mit Quellenangabe versehen wurde.

3. Politiker

Politiker gleich welcher Partei dürfen sich für ihre Reden aus dem Pranger bedienen. Ist die Partei jedoch im Bundestag vertreten, so erwarte ich ein Honorar als Redenschreiber (wir können auch gerne über eine Festanstellung reden).

Sollten Politiker jedoch IDEEN aus dem Pranger oder den Tageskommentaren aufgreifen, so ist das nur gegen Zahlung eines Berater-Honorars zulässig. Da ich im Gegensatz zu den üblichen Beratern dieser Herrschaften für gute Ideen nicht einmal fünf Minuten benötige, ist mir mit einem branchenüblichen Stundensatz von 1.000,- Euro wenig gedient. Bankrotte Landesregierungen (Saarland, Bremen, Hamburg und Berlin) bezahlen pauschal 20.000,- Euro, sonstige Landesregierungen 50.000,- Euro (außer, sie legen mir vorher dar, daß sie bankrott sind - und ich darf das im Pranger veröffentlichen) und die Bundesregierung 100.000,- Euro. Für den Bundespräsidenten und andere im Grundgesetz eingerichtete Verfassungsorgane gilt der gleiche Satz wie für die Bundesregierung.

Aus gegebenem Anlaß sehe ich mich gezwungen, hier die Tarife für Parteien zu ergänzen. Vorsitzende und Generalsekretäre aus CDU/CSU, SPD und Grüne dürfen Ideen aus dem Pranger oder den Tageskommentaren gegen eine Pauschale von 25.000,- Euro aufgreifen. CDU und CSU gelten dabei als eine Partei. Da FDP und PDS auf fremde Ideen wirklich angewiesen sind, gilt für sie ein reduzierter Betrag von 10.000,- Euro. Politiker aus der zweiten Reihe aller aufgeführten Parteien bezahlen zunächst die Hälfte dieses Betrages. Sollte meine Idee jedoch zur offiziellen Parteilinie aufsteigen, wird der Betrag in voller Höhe fällig. Hier nicht aufgeführte Parteien dürfen Ideen kostenlos, aber unter Nennung der Quelle verwerten. Außerdem ist die Verwendung mir, dem Autor, anzuzeigen.

Ja, ich weiß, verglichen mit den üblichen Berater-Honoraren ist das erstaunlich wenig - auch wenn meine Ideen oft besser sind, als das, was die sonstigen Berater uns so auftischen. Aber ich bin halt ein Idealist, der bereitwillig etwas für sein Vaterland tut, ohne dabei nur auf das Geld zu schauen. Vermutlich bin ich deshalb kein Politiker geworden.

4. Unternehmen

Einige meiner Ideen sind auch für Unternehmen anwendbar. Um diesen Unternehmen einen Anhaltspunkt für ihre Kalkulation zu bieten, nenne ich hier die von mir veranschlagten Kosten. Dabei wird die Unternehmensgröße nach dem gesamten Unternehmen gerechnet. Ein Zwei-Mann-Büro, das als unabhängige Firma beispielsweise zu Siemens gehört, unterliegt damit dem für Siemens gültigen Tarif eines Großunternehmens. Die Übernahme einer Idee ist in jedem Fall anzuzeigen, die Einstufung muß durch mich bestätigt werden. Bei Verstoß gegen diese Regelung ist der Tarif für Großunternehmen zu entrichten.

Handwerksbetriebe mit höchstens 20 Mitarbeitern dürfen Ideen gegen eine einmalige Zahlung von 1.000,- Euro aufgreifen.

Ingenieurs- und Entwicklerbüros bezahlen eine Pauschale von 5.000,- Euro. Sollte die Idee an andere Unternehmen weiterverkauft werden, so kommt eine angemessene Gewinnbeteiligung hinzu. Wird diese Gewinnbeteiligung nicht im Voraus festgelegt, so beträgt sie 30% vom durch diesen Verkauf erzielten Gesamtgewinn.

Mittlere Betriebe bis zu 300 Beschäftigten bezahlen pauschal 10.000,- Euro, größere Betriebe pauschal 25.000,- Euro. Zuzüglich werden für die erste 12-Monats-Periode, in der diese Idee umgesetzt wird, 30% der durch meine Idee erzielten Einsparungen fällig. In der zweiten 12-Monats-Periode reduziert sich der Satz auf 20% der Einsparungen, in der dritten 12-Monats-Periode auf 10%. Die weitere Nutzung ist kostenfrei.

Auf Anfrage kann gerne eine abweichende Vereinbarung getroffen werden.

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