Ruhe bewahren! (2.6.2010)

Der Mai war ein Katastrophen-Monat für Deutschland und ein schwerer Schlag ins Kontor für die Nichtstuer-Regierung. In der Krise, die den Euro an die Grenze des Zerreißens gebracht hat, haben Berlusconi und Sarkozy die Richtung bestimmt, Merkel am Nasenring hinterhergezogen und sie eifrig mit dem Scheckbuch winken lassen. Bei den Wahlen in Nordrhein-Westfalen hat die schwarz-gelbe Regierung die Bundesratsmehrheit verloren. Ich weiß nicht, ob Angela Merkel schon begriffen hat, was das heißt. Jedenfalls hat sie die Zeit untätig verstreichen lassen. Untätig? Natürlich nicht, die Dame hat ein paar Fernreisen unternommen, ein paar Ausstellungen eröffnet und ein paar unbeachtete Reden gehalten. Mit anderen Worten: Sie war einfach zu beschäftigt um zu arbeiten.

Am 25. Mai kündigte Roland Koch seinen Rücktritt an, die letzte Integrationsfigur auf dem rechten Flügel der CDU. Am 31. Mai trat Horst Köhler zurück. Da fällt einem nur das Sprichwort ein, wonach die Ratten das sinkende Schiff verlassen. Dieses Sprichwort gründet sich auf Beobachtungen. Die Ratten kennen das Schiff von innen, sie wissen deshalb, wie es um das morsche Holz bestellt ist. Sie sind also die Insider, die mehr wissen als andere, und sich deshalb in Sicherheit bringen, bevor der Seelenverkäufer absäuft. Wir dürfen folglich davon ausgehen, daß Koch und Köhler wissen, daß der Rumpf der Deutschlandic aufgeschlitzt ist, obwohl die Bordkapelle noch Tanzmusik spielt.

Betrachtet man näher, wer abgetreten ist und abgewählt wurde, wird noch deutlicher, daß Merkel abgewirtschaftet hat. Mit dem Wahlsieg Roland Kochs 1999 wurde der rot-grünen Regierung Schröder/Fischer die erste gelbe Karte gezeigt. Nach der "Der Dicke muß weg!"-Stimmung von 1998 war die CDU wieder da. Der Neuling im Kanzleramt, Gerhard Schröder, hatte seine Bundesratsmehrheit verloren, ab da wurde das Regieren schwieriger. 2004 wurde Horst Köhler zum Bundespräsidenten gewählt, der erste Erfolg der neuen Regierung, ein Vorbote des Machtwechsels in Berlin. Union und FDP haben das erste gemeinsame Manöver für die neue Regierung erfolgreich durchexerziert. 2005 eroberte Jürgen Rüttgers die scheinbar uneinnehmbare Bastion der SPD, das Land Nordrhein-Westfalen. Schröder erachtete seine Position für unhaltbar und stürzte sich in das Schwert der Neuwahlen.

Dies waren drei wichtige Eckpfeiler zur Macht für Angela Merkel und diese drei Eckpfeiler sind in nur einem Monat weggebrochen. Sicher, die Macht in Hessen bleibt vorerst erhalten, doch Kochs Notnagel Volker Bouffier tritt bereits angeschlagen sein Amt an. Sicher, Schwarz-Gelb hat die Mehrheit in der Bundesversammlung, doch der neue Bundespräsident ist ein Hoppla-Hopp-Kandidat, aus der Not geboren und nicht über Monate ausgesucht. Im Bundesrat ist der Zug definitiv abgefahren, diese Partie ist verloren, selbst bei Neuwahlen dürfte das so bleiben.

Wie lange kann sich der Hosenanzug noch im Kanzleramt halten, das zum pompösesten Reisebüro der BRD umfunktioniert wurde? Diese Frau hat nie als Kanzlerin regiert, dafür in kindhafter Weise ein wenig Kanzlerin gespielt. Dank ihr sind wir führungslos in die größte Finanzkrise aller Zeiten getaumelt. Was sie 2007 nicht getan hat, hat 2008 nicht gewirkt, blieb 2009 liegen und schadet 2010. Wenn eine Kanzlerin nach vier Amtsjahren erst einmal die Beine hochlegt, anstatt mit ihrer erwünschten Regierungskoalition endlich loszulegen, kann man das nicht mehr mit Dummheit entschuldigen, das ist gezielte Arbeitsverweigerung, also böse Absicht.

Das Ancien Regime hat abgewirtschaftet, auch in den Augen der Schafmenschen, der anonymen Mehrheit. Wäre es jetzt an der Zeit, auf die Straße zu gehen und diesem Regime den Gnadenstoß zu versetzen? Man kann doch nicht einfach ruhig bleiben, als Patriot, und zusehen, wie alles vor die Hunde geht. Da muß man doch etwas tun!

Nein! Genau das ist der falsche Weg!

Es ist richtig, daß die parlamentarische Demokratie der BRD in eine evolutionäre Sackgasse geraten ist. Die Parteien und ihre Apparate - wozu insbesondere die Regierungsinstitutionen gehören - sind so fett und träge geworden, daß sie sich den wechselnden Umweltbedingungen nicht mehr anpassen können. Die Funktionäre haben sich mit ihren Pfründen eingerichtet, sie verteidigen ihre Dienstwagen und ihre Pöstchen, sie planen nicht für die Zukunft, sondern für die endlose Verlängerung der Gegenwart.

Im Versuch, "die bürgerliche Mitte" zu besetzen, sind die Parteien austauschbar geworden. Ob Linke oder FDP, ob Grüne oder CSU - anhand der Programme läßt sich keine Partei mehr einem Profil zuordnen. Das Personal der Parteien verflacht ebenso. Herausragende Persönlichkeiten verschwinden, sind nirgendwo zu erkennen. Die Pofallas und Mißfelders strahlen den Charme von angestaubten Verwaltungsamtssekretären aus, ihre Gegenstücke in den anderen Parteien sind durch graumäusige Namenlosigkeit geprägt.

Insofern war Horst Köhler ein bedeutsamer Repräsentant dieses sogenannten Staates. Wenn man den alle vier bis sechs Wochen einmal im Fernsehen erblickt hat, hat man sich jedesmal gewundert, daß er überhaupt noch lebt. Immerhin, solche Mäuse sind erträglich, bei Merkels täglichen Fernsehauftritten frage ich mich jedes Mal, was Gott gegen uns hat, daß wir die personifizierten Plagen Ägyptens aushalten müssen. Und das, obwohl wir alle bereit sind, jeden Juden nach Israel heimkehren zu lassen.

In solchen Zeiten wächst gerade in jungen Leuten der Wunsch, etwas zu tun. Das ist nur natürlich, niemand setzt sich an die Bar und trinkt ein paar Cognacs, wenn er weiß, daß das Schiff untergeht.

Es gibt grundsätzlich zwei Strategien des Handelns: Die eine ist, das Schiff zu retten, die andere, sich selbst zu retten. Bei ersterer geht man an die Pumpen, schöpft Wasser aus dem Schiff, oder hilft dem Zimmermann, eine Planke über das Leck zu nageln. Bei der zweiten Strategie bestimmt man, wenn genug Zeit ist, seine Position für den Notruf und sorgt dafür, daß man selbst und möglichst viele Mitpassagiere in die Rettungsboote gelangen. Warum ich "man selbst" voranstelle? Weil Schafe einen Hirten brauchen! Ein "Rette sich wer kann!" löst Panik aus, ein "Mir nach!" flößt Vertrauen ein. Gerade in Notsituationen brauchen die Menschen besonnene Führung.

Positionsbestimmung

Da der Untergang des Schiffes symbolisch gemeint ist, will ich mit der Positionsbestimmung beginnen. Die Situation, in der sich die BRD befindet, verändert sich nicht, ob nun Merkel weiter dilettiert, oder eine Regierung aus Linken, DKP und Marxisten übernimmt. Selbst eine Regierung aus NPD, DVU und Republikanern befindet sich in der gleichen Ausgangsposition.

1. Ruinierte Staatsfinanzen
Daran kommt keiner vorbei, was Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel verpraßt haben, ist unwiderruflich weg. Israel wird seine geschenkten U-Boote nicht nachträglich bezahlen, nur weil es uns schlecht geht, die EU wird keinen Cent ihrer Tribute wieder herausrücken, ein "I want my money back!" brauchen Deutsche erst gar nicht zu versuchen. Das Geld, das Heuschrecken weggefressen haben und das in Banken versenkt wurde, ist verloren. Runde 2.000 Milliarden Staatsschulden lähmen jede Regierung, da sind noch nicht einmal die Pensionslasten dabei. Ein Gestalten geht nicht mehr, der Rotstift bestimmt, was die Regierung entscheiden wird.

2. Währungsturbulenzen
Der Euro pfeift auf dem letzten Loch. Wie lange er noch existiert, kann man auswürfeln. Ein paar Wochen bestimmt, bis August wahrscheinlich, bis Februar nächsten Jahres vielleicht. Ewiges Leben ist dem Euro nicht beschieden, seine besten Zeiten hat er hinter sich, ebenso den größten Teil seiner Existenz. Doch es ist nicht der Euro allein, praktisch alle Länder sind überschuldet und alle Währungen gefährdet. Japan ist Schuldenweltmeister, was den Yen gefährdet. Das britische Pfund ist ein wurmstichiges Gebilde, das drauf und dran ist, an Altersschwäche unter dem eigenen Gewicht zusammenzubrechen. Und der Dollar? Der ist ein papierenes Kartenhaus, das in den fast hundert Jahren seiner Existenz 98,5% seines Wertes verloren hat. Keine dieser Währungen wird überleben, es geht nur noch darum, welche als erste zusammenbricht.

3. Mangelnde Souveränität
Die BRD ist gleich mehrfach behindert, wenn es um ihre eigenen Interessen geht. Die BRD ist ein Besatzer-Regime, das von fremden Mächten kontrolliert wird. In der BRD stehen Soldaten fremder Mächte unter voller Bewaffnung, sie ist immer noch besetzt. Die BRD hat sich mit internationalen Verträgen selbst gefesselt und geknebelt, das Politbüro der Kommissare in Brüssel hat mehr Einfluß auf das Land als die deutsche Regierung. Das deutsche Militär ist der NATO untergeordnet.

4. Der fortgesetzte Propagandakrieg
Die Umerziehung wurde nie beendet. Die deutschen Massenmedien, die von sich selbst behaupten, Qualitätsmedien zu sein, haben die Propaganda der Sieger verinnerlicht. Ob Berichterstattung oder Dokumentation, alles wird eingefärbt dargestellt. Die Einfärbungen sind subtil, lassen sich aber leicht erkennen, wenn man genau hinhört. Jede Regierung, die einen neuen Kurs einschlagen will, muß sich gegen die versammelte Journaille ankämpfen, die ihre durch das alte System erlangten Privilegien behalten und verteidigen will. Jede patriotische Regierung muß folglich damit rechnen, daß das Volk gegen sie aufgehetzt wird.

Kursbestimmung

Jede Regierung wird um unpopuläre Maßnahmen nicht herumkommen. Merkel hat versucht, die Dinge auszusitzen, den Kopf fest in den Sand zu stecken und auf bessere Zeiten zu hoffen. Der Schaden wurde von Helmut Kohl angerichtet, im Zuge der Euphorie der "Wiedervereinigung", die doch nur ein Zusammenschluß der Besatzungszonen gewesen ist. Damals wurde die Deutschlandic mit Volldampf in Richtung der Eisberge gejagt und der Ausguck abgezogen. Gerhard Schröder posierte auf der Kommandobrücke und Angela Merkel schaffte nicht einmal das. Sie hat fünf Jahre Zeit verstreichen lassen, die bitter notwendig gewesen wäre, um den Schaden zu verringern. Jetzt ist es zu spät.

Jede Regierung muß eisern sparen, das Land in Not und Elend stürzen. Die Alternative dazu ist ein Währungsschnitt, eine Plünderung der Sparkonten. Dieser Währungsschnitt erfolgt im Umfeld der ersten Währungsreform, entweder gleich bei der Einführung einer "Nationalmark" oder hinterher, in Form einer Hyperinflation. Der Ausstieg aus dem Euro lindert die Währungsturbulenzen nur, er beseitigt sie nicht. Die Staatsschulden bleiben erhalten, bis zum Währungsschnitt.

Ich spreche von den Phasen 3, 4 und 5. Phase 3, die Versorgungsmängel und das Sparen an allem, haben bereits begonnen. Eine fähige Regierung hätte diese bereits im Oktober letzten Jahres eingeleitet, Blut, Schweiß und Tränen angekündigt. Je länger dies verzögert wird, desto schlimmer werden die Maßnahmen ausfallen. Unter Merkel leidet Europa, und Europa wird sich, wie üblich, an Deutschland rächen wollen. Das Sparen und die Verknappung werden zu "sozialen Unruhen" führen, der Phase 4. Wahrscheinlich werden diese Unruhen sich auf Protest-Demonstrationen beschränken, die in den Propaganda-Medien kleingeredet werden. Es geht den Deutschen noch nicht schlecht genug, um organisierten Widerstand zu leisten. Die Regierung wird die Phase 5 einleiten und durchgreifen. Was das Signal dafür sein wird? Mit dieser Kanzlerin wird das nicht gehen, sie steht für Zögern und Zaudern, für Aussitzen statt Entscheiden, für Abhauen statt Regieren. In der Negev-Wüste ist genügend Platz, da sollte sie sich einen Altersruhesitz aussuchen. Den wird sie nach der Regierungsumbildung brauchen.

Die Meinung des Volkes ist labil. Für den Schaden verantwortlich werden nicht jene Regierungen gemacht, die ihn verursacht haben, sondern die eine Regierung, die damit fertig zu werden versucht. König Prasserich wird verklärt, König Spareviel kommt aufs Schafott, so einfach ist es. Die Situation ist schlimmer, als die meisten glauben. Kassandra wurde ausgelacht und angefeindet, und doch hatte sie recht behalten.

Was also sagt Kassandra für uns voraus? Die Maßnahmen der Regierung greifen nicht, so einschneidend sie sein mögen. Die erste Währungsreform reicht nicht aus, die Staatsfinanzen werden trotz Hyperinflation nicht saniert. Folglich wird eine zweite Währungsreform stattfinden, die dem Volk die Daumenschrauben noch weiter anzieht. Davor haben die Völker Europas ihre nationalen Währungen wieder bekommen, aber dank der internationalen Verpflichtungen wird auch Nicht-mehr-Merkel-Deutschland weiterhin solidarisch für alle bezahlen, Israels Kriege finanzieren, Söldnertruppen für die NATO stellen und seine eigenen Interessen hintanstellen. Die BRD wird das selbst dann noch tun, wenn die eigene Bevölkerung hungert.

Der Bogen wird schließlich überspannt, ein Aufstand bricht los. Laut den "Feldpostbriefen" steht das Volk mit den Soldaten auf, und jeder, der in dieser Zeit ein Amt hat, wird gleich am Fensterkreuz aufgehängt. Der Volkszorn entlädt sich, das ist Phase 6. Jeder, der irgendwie mit dem Ancien Regime in Verbindung steht, wird zur Rechenschaft gezogen. Dabei ist es gleichgültig, ob der Betreffende das Amt erst einige Wochen oder bereits Jahrzehnte ausgeübt hat. Um auf die sinkende Deutschlandic zurückzukehren: Wer dem Zimmermann geholfen hat, die sichernde Planke anzunageln, wird anschließend im eingedrungenen Wasser ertränkt.

Schauen wir nach Osteuropa, wo die Würgefeige der Plutokraten-Scheindemokratie westlicher Prägung noch nicht jahrzehntelang das Volksempfinden zersetzt hat, so finden wir dort immer mehr nationale Regierungen. Während unsere Kanzlerin noch "Null Toleranz gegen Deutsch" fordert und die unverbrüchliche Solidarität zum ständig kriegführenden Israel verkündet, ist den Osteuropäern längst das nationale Hemd näher als der immer fadenscheinigere europäische Rock. Dort wird es "Ausländer raus!" heißen, wenn die Lebensmittel knapp werden. Dort wird die Ordnung rasch und gewaltsam wiederhergestellt, während sie bei uns zerfällt.

Nun duldet die Natur kein Vakuum. Was physikalisch nur begrenzt gültig ist, gilt politisch unbedingt. Wenn in Mitteleuropa ein Machtvakuum entsteht, wird dieses Vakuum ausgefüllt - aus der Richtung, in der immer noch Ordnung herrscht. Das ist Phase 7, "Einmarsch der Russen". Das wird in den Schauungen vorhergesagt, aber es läßt sich bereits aus der Logik ableiten. Vor zehn oder zwanzig Jahren erschien es unglaublich, daß die USA ihre Vasallen im Stich lassen, wie es in diesen Schauungen vorhergesagt wird. Sehen wir uns die heutige politische Situation an, wird das wahrscheinlich. Die Finanzen der USA sind zerrüttet, die Kriege der USA ein Desaster. Die "einzig verbliebene Weltmacht" kann weder den Irak noch Afghanistan befrieden. Am Horizont drohen schon die nächsten Kriege. Israel wünscht einen Angriff auf den Iran, Nord- und Südkorea rasseln mit den Säbeln. Der Dollar hängt in den Seilen, wartet auf den finalen KO-Schlag. Für die USA ist der Pazifik wichtiger geworden als der Atlantik. Werden die USA wirklich eingreifen, wenn Rußland für Ordnung in Europa sorgt? Oder werden sie nicht vielmehr dankbar akzeptieren, daß Wackerstein, den der alte Kontinent inzwischen darstellt, von ihren Schultern genommen wird?

Für die Phase 8 - oder FINIS - gibt es keinen logischen Grund. Naturkatastrophen von apokalyptischem Ausmaß sind nicht durch Logik vorherzusehen. 50 Millionen Tote allein in Deutschland? Hoffentlich nicht, doch darauf sollte die Vorbereitung abzielen. Erst danach kommen bessere Zeiten. Vorhergesagt ist ein Monarch (ein Kaiser oder ein "Cäsar" nach Oswald Spengler). Die dritte Währungsreform ergibt sich aus der Logik: Wir fangen mit Tauschhandel an und gehen zu Edelmetall über. Zahlungsmittel werden Gold und Silber sein, weil es kein Bankwesen mehr gibt, das Papiergeld in Umlauf setzt. In dieser Zeit brauchen die Menschen Handwerker, keine Verwaltungsbeamten. Sie brauchen Ärzte und Ingenieure, keine Philosophen und Soziologen.

Selbstbestimmung

Was also sollen wir tun? Instinktiv wollen wir alle helfen, dem Gemeinwesen beispringen, wie es Patriotenpflicht ist. Das Gemeinwesen ist jedoch ein Unrechtsstaat, die BRD, gegründet gegen alles Deutsche. Dieser Staat wird untergehen, und er wird das nicht friedlich tun. Patrioten haben ihren eigenen Staat, dem sie verpflichtet sind, das Deutsche Reich. Um es auf das Schiffsmodell zu übertragen: Die Aufgabe der Patrioten ist es, die Menschen von der rostigen und sinkenden Deutschlandic hinüber zu rudern, auf die funkelnagelneue Germania.

Ich kann es auch brutal formulieren: Die Deutschlandic ist keinen Handschlag mehr wert. Wer umsteigen, wer gerettet werden will, darf seine Zeit nicht mit diesem Seelenverkäufer verschwenden. Der Weg zur Germania führt durch überfüllte Gänge voller durch Panik verwirrter Menschen, direkt zu den Rettungsbooten. Jeder Weg in den Maschinenraum oder zur Kommandobrücke ist verschwendete Zeit, gefährdet Ihr Überleben. Nehmen Sie mit, wen immer Sie können, doch verschwenden Sie keine Zeit mit Unwilligen. Wer auf der Deutschlandic bleiben will, sollte sich mit Fischen anfreunden. Die Germania wird die Boote aufnehmen, aber sie wird keinen Versuch unternehmen, die Deutschlandic abzuschleppen.

Was heißt das konkret? Es heißt in erster Linie: RUHE BEWAHREN! Gehen Sie nicht auf die Straße, Sie wurden von der Entwicklung nicht überrascht, also warum protestieren? Ephraim Kishon hat einmal die Regeln der Haifa-Rochade erklärt. Da bietet einer in der Runde an, die Zeche im Lokal zu bezahlen. Daraufhin sagt der Andere höflich: "Ach nein, das mache ich", in der Erwartung, daß der Erste das abstreitet. Statt dessen sagt dieser: "Aber bitte, wenn Sie das wirklich wollen?" Tja, und das war es dann, der Höfliche zahlt und der Erste ist aus dem Schneider. Jetzt stellen Sie sich vor, die Regierung spielt diese Haifa-Rochade. Die Rechtsparteien gehen auf die Straße, wollen nur protestieren - und schon dürfen Sie ran und helfen. Und in Phase 6 hängen Sie am Fensterkreuz.

Es ist nicht Ihre Aufgabe, zusätzliche Löcher in den Rumpf der Deutschlandic zu bohren, um den Untergang zu beschleunigen. Es passiert sowieso, also nutzen Sie die Zeit, um weitere Menschen zu retten. Informieren Sie Ihre Mitmenschen, was auf sie zukommt, und bereiten Sie sich vor.

Wenn Sie jung sind und sich beschäftigen wollen, gehen Sie lieber zum Kickboxen als zu einer Parteiversammlung. Legen Sie Ihre Ersparnisse in Gold und Silber an, kaufen Sie Vorräte für ein Vierteljahr und ein paar Decken, falls die Heizung ausfällt. Üben Sie sich in Handwerkstechniken, lernen Sie Gartenbau und Pflanzenzucht, falls Sie Ihre Kartoffeln selbst anbauen müssen. Es geht um Ihr Rettungsboot, nicht um das sinkende Staatsschiff. Soll sich doch die Polizei mit den Migranten prügeln, die wird dafür von jenen Leuten bezahlt, die diese Migranten ins Land geholt haben! Sie brauchen nicht nach Berlin, um das Kanzleramt zu stürmen, dafür gibt es genügend Berliner. Wenn es Sie beruhigt, stellen Sie eine Liste zusammen, mit Namen von Personen, die Ihrer Meinung nach vor ein Reichsgericht gestellt werden sollen. Das Reichsgericht wird sich darum kümmern, Sie brauchen niemanden selbst zu lynchen.

Ich weiß, der Rat "Tun Sie nichts!", mißfällt vielen Lesern, denn wenn alle nichts tun, wird sich nichts ändern. Wenn Sie jedoch überschlagen, wie wenige Menschen diesen Text lesen, und daß noch weniger sie befolgen werden, können Sie guten Gewissens den Kopf unten halten. Sollen die Linken auf die Straße gehen, sollen sie doch an die Regierung kommen - wenn das Schiff sinkt, ist es gleich, wer die Kapitänsstreifen trägt. Nein, nicht ganz. Wer die Streifen auf dem untergehenden Schiff getragen hat, wird auf dem neuen Schiff nicht auf die Brücke kommen.

Verwechseln Sie die Situation nicht mit den Jahren 1929 bis 1933. Damals gab es keine globalisterte Welt, damals waren die Staatsschulden im Vergleich zu heute lächerlich. Keine einzige Währung war damals gefährdet. Eine Armutskrise, eine Depression, ist eine Größenordnung kleiner als das, was uns jetzt bevorsteht. Das Chaos, das uns bevorsteht, ist kein Zufall, es ist geplant. Wenn Sie mitspielen, wie es die Planer erhoffen, sind Sie ein Bauer auf dem Schachbrett, hin und her gestoßen und bei Bedarf geopfert.

Sie haben das Recht zu überleben.

Sie haben das Recht vorzusorgen.

Sie haben das Recht, Ruhe zu bewahren und den Kopf unten zu halten.

Sie haben das Recht, auf diese Weise das zu durchkreuzen, was mit Ihnen geplant ist.

Nutzen Sie Ihre Rechte!

© Michael Winkler