Zwei Tageskommentare

7. November 2014

Heute war in den qualitätsfreien Lügenmedien wieder einmal ein Ausländer zu sehen, den das ungerechte Merkeldeutschland mit der Abschiebung bedroht. Ein anstelliger junger Mann, der relativ gut Deutsch gesprochen und eine Handwerkslehre begonnen hat. Also jemand, der integrationsbereit ist, seinen eigenen Lebensunterhalt verdient, keine korantreuen Reden schwingt und uns Kuffar abschlachten möchte. Ja, diesen Mann würde ich ebenfalls hier behalten wollen. Die Mehrzahl der Abschiebe-Kandidaten sehen jedoch ganz anders aus. Das sind Fachkräfte für Sozialhilfebezug, Drogendealer, Kleinkriminelle, Integrationsunwillige, die uns den Islam aufdrängen wollen. Aber die zeigen uns die Lügenmedien natürlich nicht, damit würden sie ja die Meinung nicht manipulieren. Wir leiden nicht darunter, daß wir zu viele Menschen abschieben, sondern daß wir viel zu viele hierbehalten, die nicht hierher gehören und eigentlich gar nicht hier sein würden, wenn die Sozialhilfe auch im Ausland ausgezahlt werden würde.

Ehrlich gesagt, mir gefällt in Deutschland das Merkelwetter gar nicht. Ich verachte unsere Gesinnungsjustiz, hasse unsere Lügenmedien und zweifle zutiefst am Verstand und der Zurechnungsfähigkeit all derer, die sich als "Gutmenschen" aufführen. Ich verabscheue die Merkelpolitik, die merkelhaften Politiker und Angela Merkel als Bundeskanzlerin. Es gibt so viele nette Fleckchen auf dieser Erde, die Karibik, die Malediven, die Seychellen, wo ich das alles nicht ertragen müßte. Aber deswegen abhauen? Das wäre Verrat am Vaterland! Ich kann die Zustände, ich kann dieses Land nur verändern, indem ich hier bleibe und für ein besseres Deutschland kämpfe. Aus diesem Grund sehe ich nicht ein, daß wir massenhaft Feiglinge und Deserteure ins Land lassen, die einfach keine Lust haben, für ihr eigenes Land, für das Land ihrer Vorväter einzustehen und DORT, in ihrer Heimat, das zu verändern, was ihnen mißfällt.

Wir in Deutschland haben nach dem Zweiten Weltkrieg ein gerüttelt Maß an Vertriebenen aufgenommen. Deutsche, die von Völkern aus ihrer seit Jahrhunderten angestammten Heimat verjagt worden sind, die wir heute "unsere Freunde" nennen. Das waren Flüchtlinge, die sich vor der entfesselten Soldateska eines Josef Stalin und Ilja Ehrenburgs retten mußten. Was heute nach Deutschland eindringt, sind in der großen Mehrzahl keine "Flüchtlinge", sondern Glücksritter, Auswanderer, die hier das bessere Leben suchen, das sie zu Hause nicht fähig sind, mit eigener Arbeit zu erschaffen. Was aber sollen wir mit Leuten anfangen, die unfähig sind, ihre eigenen Länder aufzubauen? Sollen wir ihnen eine Daueralimente als Schmarotzer schenken? Oh ja, sie wollen arbeiten. Warum, zum Teufel, haben sie nicht dort gearbeitet, wo sie herkommen? Dort gibt es Arbeit in Hülle und Fülle, dort müssen ganze Länder und Staaten aufgebaut werden! Dort herrschen 30, ja 50 Jahre Aufholbedarf! Wenn es also irgendwo auf der Welt viel zu tun gibt, dann genau dort, wo diese Menschen abhauen anstatt anzupacken.

Es gibt kein Anrecht auf ein besseres Leben auf anderer Leute Kosten. Es gibt kein Recht darauf, bei anderen Völkern unterzukriechen. Es gibt kein Recht darauf, andere Völker zu überfallen und zu unterwerfen, sei es als siegreiches Heer oder als Heuschreckenschwarm aus Armutsflüchtlingen. Wir erleben derzeit eine Invasion, und nur, weil diese Invasoren "Asyl" statt "Urräh!" oder "Allahu akbar!" rufen, nur, weil sie nicht waffenstarrend und mit Kampfpanzern daherkommen, ist diese Invasion noch lange nicht friedlich. Invasionsheere alter Zeiten haben bei den Besiegten Quartier bezogen, sich verpflegen lassen und Tribute einkassiert. Nicht anders verhalten sich heute die Asylantenscharen. Die Gutmenschen, die ihnen das alles freiwillig abliefern, stehen im Rang von Kollaborateuren, die für den Feind gegen das eigene Volk arbeiten.

Wir haben Solidarität im eigenen Volk geübt. Wir sind zusammengerückt, haben gemeinsam unser zerstörtes Land wieder aufgebaut. Was jetzt hereinkommt, will nicht unsere Solidarität, sondern unseren schwer erarbeiteten Wohlstand als Beute. Diese Menschen wollen und werden dieses Land nicht bereichern oder gar zu neuen Höhen führen, diese Menschen werden es zu Grunde richten und dann, wenn es kahlgefressen ist, zu neuen Gebieten aufbrechen. Ich finde, darauf können wir gut verzichten.

9. November 2014

Vor 96 Jahren wurde Kaiser Wilhelm II. zur Abdankung gezwungen und gleich zweimal die Republik ausgerufen. Da wäre eigentlich genug Anlaß für die Demokratenpest, den heutigen Jahrestag zu feiern. Dieser Tag im Jahr 1918 war der Ausgangspunkt zur Entrechtung der Deutschen. Es hätte keinen Marsch auf die Feldherrenhalle gegeben, keine Reichskristallnacht, keine Teilung Deutschlands, die Mauer wäre nie gebaut worden und hätte folglich auch nicht geöffnet werden müssen. Linke Revolutionäre haben den Kaiser gestürzt, so wie sie zuvor durch einen Munitionsstreik die kämpfenden Truppen sabotiert haben. Der Weg des Sozialismus zog seitdem seine Spur durch Deutschland, nach dem Nationalsozialismus folgte der internationale Sozialismus in der DDR; heute haben wir die Sozialistischen Einheitsparteien, die sich allesamt in der "Mitte" wähnen und dieses Land herunterwirtschaften.

Da in Berlin derzeit ganz offiziell nicht regiert, sondern nur gefeiert wird, habe ich eine kleine... Ach, nennen wir es nicht Idee, sondern Gedankenspiel. Um die aktuellen Probleme zu lösen, veranstalten wir eine neue Völkerwanderung. Wir überlassen Deutschland den Zuwanderern, den Politikern und den Gutmenschen. Und den Kurden, die haben einen eigenen Staat verdient. Alle Syrer, ob korantreu oder nicht, übersiedeln nach Deutschland. Und wir, die Arbeitswilligen, ziehen nach Syrien. Das Land ist so wunderbar kaputt, das schreit geradezu nach den Weltmeistern im Wiederaufbau, also nach den Deutschen. Bascher al-Assad darf bleiben und bekommt den Ehrensold als Bundespräsident, während Scheel, Weizsäcker, Herzog, Köhler, Wulff und Gauck ihre Pensionen aus dem neuen Germanistan beziehen. In 100 Jahren, wenn Neudeutschland, also Syrien, zur Wirtschaftsgroßmacht herangewachsen ist, können wir vielleicht über eine Rückwanderung nachdenken. Bis dahin sind die Zudringlinge in Germanistan mangels Sozial- und sonstiger Hilfen ausgestorben. Wobei die Korantreuen sich vorher gegenseitig die Köpfe abgeschlagen haben.

Nach dem Gefühl war vor 25 Jahren alles in Ordnung. Da wußte man nicht nur, wo links und rechts sind, sondern auch, wo Gut und Böse waren. Besonders gut hat das so um 1966 mein Volksschullehrer ausgedrückt: "Die Mehrzahl von Saurus ist Saurier, Saurusse gibt es höchstens im Osten." 1989 waren alle Politiker von Helmut Kohl bis Herbert Frahm Honeckers Ansicht, daß die Mauer noch in 50 und in 100 Jahren stehen würde. Ronald Reagan war nicht mehr im Amt ("Mr. Gorbachev, turn down this wall!"), der Rest der Welt hat eher an eine Lösung wie auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking geglaubt. Ich gebe zu, ich habe das ebenfalls geglaubt. Gehofft, ja - ich habe bei einem Astrologen gelesen, daß die Wiedervereinigung 1992 stattfände. Aber wirklich geglaubt - nein. Wobei ich mich damals eher mit Assembler-Programmierung als mit Politik befaßt habe.

Heute ist die Welt ganz und gar nicht mehr in Ordnung. "Saurusse" gibt es wieder in Massen, da muß man nur in unsere qualitätsfreien Lügenmedien schauen. Die NATO ist den Russen so nahe auf den Pelz gerückt, daß die sich zu Recht auf den Schlips getreten fühlen. In der zweiten Hälfte dieses Vierteljahrhunderts, nach der Inszenierung des einstürzenden World-Trade-Centers, wird die Welt gezielt auf den nächsten, den noch größeren Krieg hinmanövriert. Islamische Staaten wurden bereits zerstört oder befinden sich in Auflösung, "westliche" Staaten inklusive Japan stehen am Rand des Staatsbankrotts. Oh, ich gönne den ehemaligen DDR-Bürgern, was in diesen 25 Jahren dort geschaffen und verbessert worden ist. Doch ich halte nichts davon, diesen Tag vor 25 Jahren zu feiern. Der 9. November 1989 steht für verpaßte Chancen, er steht für die kommende unausweichliche Katastrophe.

© Michael Winkler